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Flat SAN

by Michael Koch on März 2nd, 2017

SAN Infrastrukturen hören sich meistens kompliziert an und jeder will davon Abstand halten. Mit Begriffen wie Zoning, Mapping und Fabrics möchte sich auch niemand beschäftigen. Fibre Channel scheint kompliziert zu sein, benötigt vermeintlich viel an zusätzlicher Infrastruktur und bedarf hoher Aufwände für die Administration. Dem ist aber nicht so!

In diesem Artikel möchte ich zeigen, wie einfach eine konvergente Storage/Server Infrastruktur sein kann. Vom Storage über das SAN bis zum Server.

Das Beispiel zeigt die Verwendung einer HPE 3PAR StoreServ 8200 an einem HPE c7000 Blade System. Zentrales Element sind HPE Virtual Connect Switche, diese verbinden die Fibre Channel Welt mit der Netzwerk Welt. Die Grafik zeigt eine logische Übersicht der Struktur.

Die Anbindung der 3PAR an die Virtual Connect Module erfolgt über die integrierten Fibre Channel Ports. Auf der Storage Seite entstehen keine Mehrkosten, da Fibre Channel bei 3PAR immer on Board ist. Der Anschluss erfolgt redundant, die Funktion Persistent Ports der 3PAR wird natürlich auch unterstützt.

Die Server Blades sind intern über einen dual Port 10Gb/s Flex Fabric Adapter mit den Virtual Connect verbunden. Der Flex Fabric Adapter auf den Serverblades stellt die Verbindung zum einen in die Netzwerk Welt und über eine virtuelle Segmentierung in die Fibre Channel Welt her.

Unter „Ethernet Adapter Connections“ werden Einstellungen für die Netzwerkverbindungen vorgenommen. Im Bereich „FCoE HBA Connections“ erfolgt die virtuelle Verbindung in die SAN Welt. Da sich die zwei 10Gb/s Ports der Serverblades die Bandbreite für Netzwerk und SAN teilen, ist es von Vorteil die Bandbreiten manuell zu verteilen.

Mit der dargestellten Konfiguration sieht der Server nun sechs Netzwerkkarten und zwei HBAs. Auf dem Storage System erfolgt nur noch eine Zuweisung vom Server zum Speicher. Das lästige Erstellen einer Zoning Konfiguration entfällt komplett. Mehr ist nicht zu konfigurieren! Auch die Pflege von Treibern und Firmware für Fibre Channel Equipment entfällt.

Im Rechenzentrum sieht die Anbindung dieser konvergenten Lösung dann so aus: Vier Kabel ermöglichen in diesem Beispiel 40 Gbit/s Ethernet und 32 Gbit/s Fibre Channel Anbindung nach außen. Je nach eingesetzten Virtual Connect Modulen und Flex Fabric Karten können die Datenraten gesteigert werden.

 

 

From → Storage

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